Der denkmalgeschützte Gulfhof Terwisch wurde im Jahre 1828 errichtet. Auf einem Stein hinter dem Hof sind die Erbauer
Tjabbe Efken Schultz und Gepcke Ennen Schultz genannt. Das Ständerwerk im so
genannten Gulf ist aber sehr viel älter. Johanitermönche aus Hasselt haben
diesen Hof bewirtschaftet, als so genanntes Grashaus. Johanitermönche gab es im
Kloster Barthe in Hesel und auch auf Gut Stieckelkamp. Alte Steine im Klosterformat,
wurden beim Umbau gefunden. Hausstein am hinteren Giebel
sind die Erbauer Tjabbe Efken Schultz und Gepcke Ennen Schultz genannt. Terwisch bedeutet: zu den
Wiesen.
2001- 2005 wurde der Gulfhof
vollkommen restauriert und in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Das
heißt in der Küche befinden sich noch 2 Butzen- Alkoven der Mägde. Butzen sind
auch im vorderen Wohnzimmer sowie in der Upkammer. Somit konnte der Hof vor dem
Verfall gerettet werden. Im ehemaligen Kuhstall entstanden 3 Ferienwohnungen.
Das alte Bauernhaus, mit wunder- schönem alten Baumbestand schmiegt sich an den
Altarm der Jümme. Gegenüber erstreckt sich der weite Jümmiger Hammrich. Ruhe
und Erholung sind gesichert.
Der staatlich anerkannte
Erholungsort Detern mit vielen Wallhecken und Golfhäusern liegt im Landkreis
Leer. Das Erholungsgebiet ist nach den beiden hier fließenden Flüssen als
"Erholungsgebiet Leda-Jümme" benannt. Abseits des Massentourismus
bietet sich hier die Möglichkeit, Landschaft, Kultur und die Geschichte
Ostfrieslands kennen zu lernen.